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Willkommen

 

Hier schreibt Katrin Heidelberger.

 

 

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Halle - die Straßen der Saalestadt

Die Kantstraße

 

Zunächst zwei Blicke in die Kantstraße, unverkennbar zu verschiedenen Jahrszeiten aufgenommen.

Für Fußgänger und Radfahrer ist der Weg durch die „Allee“ Kantstraße angenehm, Autofahrer holpern jedoch über arges Kopfsteinpflaster. Wichtigster Anrainer im oberen Bereich der Straße ist die Paul-Riebeck-Stiftung Halle, der untere Straßenabschnitt führt am Erdgas-Sportpark, der Heimstätte des Halleschen Fußball-Clubs HFC vorbei. 

Bis zum Juli 2010 stand hier noch das traditionsreiche Kurt-Wabbel-Stadion, dessen Mauern teilweise noch zu sehen sind. Dann lies die Stadt Halle das desolate Bauwerk abreisen und an gleicher Stelle die moderne Sportstätte errichten. 

Auf einer gepflegten Grünfläche am Straßenende steht ein kleines Brunnenhaus, der „Gesundbrunnen“. Die Geschichte des Brunnens lässt sich bis ins Mittelalter zurückverfolgen. Schon damals wussten Menschen die Heilwirkung von eisen- und kohlensäurehaltigem Wassers zu schätzen, sie gaben der Quelle den Namen „Heiliger Born“. Mitte des 17. Jahrhunderts wurde er in „Gesundbrunnen“ umbenannt. Wie es der Quelle über die Jahrhunderte ergangen ist, kann man auf der Seite des Bürgervereines Brunnenhaus nachlesen. Diesem Verein verdankt das Brunnenhäuschen heute sein hübsches Aussehen.

 

Die Hafenstraße

Anleger im Sophienhafen Halle (Saale)

 

Zugegeben, besonders attraktiv ist die

Hafenstraße zurzeit nicht.

Das Schönste kommt, wie so oft, am Schluss - hier am Sophienhafen,

wo die „Saalekringel“ auf ihren Einsatz warten.

 

26. März 2014

Die Kleine Ulrichstraße

Jugendstilhaus in der Altstadt von Halle

Ein Blickfang im Jugendstil, geschmückt von farbigem Mosaik und plastischem Gesims präsentiert sich hier. Das vierstöckige Gebäude steht am nördlichen Teil des Altstadtringes von Halle.

 

Seine Architekten waren Hallenser Reinhold Knoch und Friedrich Kallmeyer.

 

Den üppigen Fassadenschmuck schufen, der hallesche Bildhauer Fritz Maenicke und Architekt Otto Schnartz.

 

Das bunte Mosaik stammt von dem Berliner Maler und Grafiker Hans Karl Seliger.

Halles Kleine Ulrichstraße

 

 

Dieses schöne Jugendstilhaus steht am nördlichen Eingang der Kleinen Ulrichstraße. Oft wird sie als eine der vier Kneipenmeilen Halles bezeichnet, verständlich, angesichts der vielen individuellen Lokale. Gerecht wird dieser Name der „Kleinen Uli“ nicht, denn zwischen der Oleariusstraße und dem Moritzburgring gibt es mehr zu besuchen, als Bub, Cafés und Kneipen. Einkaufsbummler und Spaziergänger finden so manches Juwel in der lebendigen Straße, die rund 500 Jahre alt ist. Da ist der  „Märchenteppich“, ein kleines aber feines Puppentheater, das ZAZIE Kino und Bar und spannende Geschäfte. Freunde kleiner Bahnen zieht es in die Modelbahnstation von Stefan Ullrich, süße Kunstwerke gibt es bei der Naschmadame, Jacob Rainer präsentiert Kunsthandwerkliches. Anziehende Boutiquen wie die von Heike Schrader oder „Bonny and Clyde Mode, sorgen für spezielle Einkaufserlebnisse genau wie die Läden für Holz- und Blechspielzeug oder Antikmöbel. Mit der Galerie Kunststücke beende ich die beispielhafte Aufzählung, es gäbe noch Dienstleister, die evangelische Hochschule für Kirchenmusik und vieles mehr zu nennen. Beachtlich was die nur 388 Meter lange Wohnstraße so bietet, zumal sie über kleine Gassen zu noch mehr Sehenswertem in Halle führt. 

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© Katrin Heidelberger