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Hier schreibt Katrin Heidelberger.

 

 

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Händeldenkmal in Halle

Wenn sich Hallenser in der Innenstadt treffen wollen, verabreden sie sich häufig am „Händel“. Gemeint ist das Händel-Denkmal auf dem Markt. Richtig voll wird es rund um das Denkmal während der jährlich stattfindenden Händel-Festspiele, wenn die Fans des großen Komponisten und seiner Musik anreisen. Gäste aus aller Welt versammeln am ersten Festspieltag vor dem bronzenen Abbild Georg Friedrich Händels, um dem Eröffnungskonzert zu lauschen.

Die über drei Meter große Statue steht hoch genug auf ihrem massiven Marmorsockel, um von allen gesehen zu werden. Doch der Händel dort oben sieht nicht auf die Menschenmenge, die ihn feiert. Er schaut geradeaus nach Westen und würde nicht die Marktkirche seinen Blick begrenzen, sähe er vielleicht bis nach England, wo er viele Jahre lebte und 1759 starb.

Geboren ist Georg Gottfried Händel jedoch in Halle, am 23. Februar des Jahres 1685. Er komponierte so wunderbare Barockmusik wie den Halleluja-Chor, Feuerwerk- und Wassermusik und den Messias. Dafür setzten ihm die Hallenser anlässlich seines 100. Todestages dieses Denkmal. Die Initiative dafür ging von dem engagierten Kaufmann und Stadtrat Ludwig Wucherer aus, das Geld kam von spendablen halleschen Bürgern und dem preußischen sowie dem britischen Königshaus.

 

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© Katrin Heidelberger