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Hier schreibt Katrin Heidelberger.

 

 

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Die Reide, ein Bach in Halle (Saale)

Mündungsgebiet der Reide in Halle

Zu den Fließgewässern der Stadt Halle zählt auch die rund 14,7 kilometerlange Reide. Zwar entspringt der Bach im Saalekreis, erreicht jedoch bald das Stadtgebiet Halles und durchquert die östlichen Stadtteile. Dabei fließt sie von Nord nach Süd, während ganz in der Nähe, die Saale von Süden nach Norden strömt, ich glaub, das nennt man Wasserscheide. Schnurgerade verlaufen die ersten hundert Meter des Bachbettes, ein Indiz dafür, das es einst künstlich, als Entwässerungsgraben, angelegt wurde. Im Verlauf der Jahrhunderte hat sich die Reide zu einem naturnahen Bächlein entwickelt, der abschnittsweise eine landschaftliche Idylle prägt.

 

Die Reide ist, genau wie Saale und Weiße Elster ein Gewässer erster Ordnung. Zumindest optisch ist das Wasser klar und sauber. Wenn auch der Saaleradweg in Halle wesentlich bekannter und viel befahren ist, lohnt auch der abseits des Trubels gelegene Reideradweg eine Tour. Er ist von der Mündung in Osendorf bis in die Ortslage Peißen, mal mehr, mal weniger gut ausgeschildert. Der relativ kurze Radweg eignet sich auch für eine abwechslungsreiche Tageswanderung durch den Osten der Saalestadt. Das Mündungsgebiet der Reide liegt in der Elsteraue, ihr nördliches Ufer begrenzt ein Naturschutzgebiet. Dort dürfen maximal zwei Angler gleichzeitig fischen. Wer hier ruhig verweilt, kann Vögel und vierbeinige Tiere verschiedener Arten beobachten.

 

In ihrem Verlauf nimmt die Reide unter anderem das Wasser des Zöberitzer Grabens, des Zwebendorfer Grabens und der Kabelske auf. Außerdem fließt überschüssiges Wasser aus dem Hufeisensee und dem Osendorfer See in den Bach. Insgesamt ermöglichen etwa 42 Brücken, kleine Stege oder unterirdische Durchlässe den Wechsel von einem zum anderen Ufer der Reide. Meist plätschert sie ruhig und beschaulich dahin, denn das Gelände weist kaum Gefälle auf, maximal um die 4,3 Prozent. 

 

 

 

Quelle für die Zahlen: http://www.sites.halle.de/pdf_dateien/umweltbericht%202001.pdf

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© Katrin Heidelberger